Artischocken Anbau - Erfahrungsberichte

Artischocken im Gartenalltag:

Mein Problemkind

Mit Artischocken stehe ich auf dem Kriegsfuß: Sie wollen in meinem Garten einfach nicht gedeihen. Grund dafür sind vermutlich das Licht und der Boden. Mein Gemüsegarten liegt ja nur fünf Stunden am Tag in der Sonne. Artischocken sind Küstenplanzen, also nicht nur an viel, sondern auch intensive Sonneneinstrahlung gewöhnt. Außerdem sind sie sehr empfindlich was die Wasserversorgung angeht. Artischocken brauchen viel Wasser, fangen aber auf nassen Böden sofort an zu faulen. Mein toniger Gartenboden ist in Regenperioden wohl einfach zu nass.

Erfolgreich sind aber meine Artischocken im Topf. Der Topf steht auf meinem Balkon fast den ganzen Tag in der Sonne, die Blumenerde bringt alle Voraussetzungen mit, die Artischocken lieben. 

Ich kaufe Jungpflanzen der Sorte "Imperial Star". Diese Sorte bildet zuverlässig im ersten Standjahr Blütenköpfe, bei mir leider nur zwei bis drei Stück. Theoretisch ist die Artischocke mehrjährig, bildet ab dem zweiten Standjahr wohl noch mehr Köpfe aus. Allerdings habe ich es noch nie geschafft, Artischocken über den Winter zu halten, denn sie sind nur bis -5° frostfest. Mein größtes Problem: Nachdem ich die Artischocke wie erforderlich für den Winter zurück geschnitten habe, treibt sie bei den milden Wintertemperaturen hier im Rheinland oft unbemerkt neue Blätter aus. Bei erneutem Wintereinbruch erfrieren die Blätter und mit ihnen der ganze Wurzelstock.

Anbauwert: Geschmacklich kein Unterschied zu gekauften Artischocken. Ich baue sie an, weil sie toll aussehen.

 

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