Erbsen Anbau im Topf

Erbsen gedeihen sehr gut im Topf.

 

Gut zu wissen

Wer Erbsen in Töpfen anbauen möchte, sollte über einige grundlegende Dinge Bescheid wissen, die auf dieser Seite als Wissen vorausgesetzt werden:

 

Standort, Schädlinge und allgemeines

Für Erbsen im Topf gilt das gleiche wie für Erbsen im Garten.

Der richtige Topf

Niedrige Sorten bis zu einer Höhe von 50 cm können im Blumenkasten oder anderen Gefäßen mit 10 cm Tiefe wachsen. Höhere Sorten brauchen brauchen 30 cm tiefe Gefäße. 

Die richtige Erde

Erbsen sind Schwach- bis Mittelzehrer. Wer neue Erde kauft, nimmt Universal Erde von guter Qualität. Leider lässt sich die Qualität nicht auf der Tüte ablesen, so bleibt uns nichts weiter übrig, als dem Preisschild zu vertrauen. Erbsen wachsen auch gut in Erde von der letzten Saison oder in selbst gemischte Erde. Diese muss aber aufbereitet werden. Außerdem müssen wir die Regeln des Fruchtwechsels beachten: Vor Erbsen dürfen keine Pflanzen aus der selben Familie (Bohnen) in der Erde gewachsen sein. mehr

Aussaat

Die Aussaat erfolgt wie bei Erbsen für den Garten, entweder direkt an Ort und Stelle in den Topf, oder als Vorkultur im Haus. In Blumenkasten, wo nur eine einzelne Reihe gesät wird, reicht ein Abstand von 5 cm von Erbse zu Erbse. Ansonsten werden die Erbsen mit einem Abstand von 8 cm in alle Richtungen gelegt. mehr

Düngen

Erbsen brauchen außer der ersten Grunddüngung (s."die richtige Erde") keinen weiteren Dünger.

Pflegen

Regelmäßig gießen. Erbsen brauchen aber verglichen mit anderem Balkongemüse relativ wenig Wasser. mehr

Topfalltag

Erbsen können, wie im Video zu sehen, als Sprossen gezogen werden. Diese Art der Nutzung ist hier zu Lande fast unbekannt - aber sehr lecker! Die Blätter sind zart und schmecken nach Erbse. Eine wunderbare Salatzutat! Diese Anbaumethode eignet sich auch, um gebrauchte Blumenerde wieder aufzubereiten. 


Die Wurzeln lockern den Boden, außerdem lagert die Erbse Stickstoff in ihren Wurzeln an. Werden nur Blätter geerntet, kommt der Stickstoff den nachfolgenden Pflanzen zu Gute. Wer mag, kann diese Bodenkur über den Winter durchführen. Die Sorten "Resi" und "Feltham First" vertragen Frost bis - 12C°. Sie können im September in ein leer gewordenes Gefäß mit 3 cm Abstand in alle Richtungen gesät werden. Bei mildem Wetter können bereits im Winter die ersten Sprossen geschnitten werden. Die beste Stickstoff Ausbeute erhält man, wenn man die Erbsen vor der Blüte, spätestens Anfang April, oberirdisch abschneidet (früher ist kein Problem). Wer gerne auch Erbsen ernten möchte wartet mit dem Abschneiden bis nach der Ernte Mitte Mai - dann nutzt die Erbse aber einen großen Teil des Stickstoffs für Blüte und Früchte. Immerhin: Die Boden lockernde Wirkung der Erbsenwurzeln hat man allemal.

Wer Erbsen ganz normal anbaut und erntet hat ab Juli wieder einen leeren Topf. Dann kann nach gesät oder gepflanzt werden - alles was so spät noch wächst und nicht mit der Erbse verwandt ist - also keine Buschbohnen! Gut geeignet sind z.B späte Karotten oder Rote Beete, ab August auch Spinat.

 

Mach mit!

Du hast kennst selbst Tipps und Tricks für Balkongärtner, die Du hier weiter geben möchtest? Vielleicht hast Du auch noch Fragen? Dann schreibe hier Deinen Kommentar! 

Die Kommentare erscheinen nicht sofort sondern werden nach kurzer Zeit frei geschaltet.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0