Spinat Anbau im Topf

Im Topf gelingt der Anbau von Spinat bedeutend leichter als im Garten.

Gut zu wissen

Wer Spinat in Töpfen anbauen möchte, sollte über einige grundlegende Dinge Bescheid wissen, die auf dieser Seite als Wissen vorausgesetzt werden:

Standort, Schädlinge und Allgemeines

Für Spinat im Topf gilt das gleiche wie für Spinat im Garten.

Der richtige Topf

Wer vom Spinat nur junge, zarte Blätter ernten möchte, kann jedes Gefäß mit einer Tiefe von mindestens 10 cm nutzen, auch Balkonkisten. Das bietet sich besonders bei einer Aussaat im Frühjahr an, wenn die Erntesaison ohnehin nur kurz ist.  Eigentlich ist der Spinat aber ein Tiefwurzler. Für große Blätter und eine längere Erntezeit braucht er eine Möglichkeit, seine Wurzeln in die Tiefe zu schicken. Ideal geeignet sind dann z.B. Obstkisten mit einer Tiefe von 30 bis 40 cm.

Die richtige Erde

Spinat ist ein Mittelzehrer. Wer Erde neu kauft, wählt eine Universalerde von guter Qualität. Leider lässt sich die Qualität nicht auf der Tüte ablesen. Uns bleibt nichts weiter übrig, als dem Preisschild zu vertrauen. Auch gebrauchte und selbst gemischte Erde ist geeignet, muss aber vorher aufbereitet werden.  Bei Mehrfachnutzung gelten die Regeln des des Fruchtwechsels auch im Topf: Vor Spinat dürfen keine Pflanzen aus der selben Familie (Rote Beete und Mangold) in der Erde gewachsen sein. mehr

Aussaat

Steht der Topf an einem Schnecken sichern Platz, kann Spinat direkt an Ort und Stelle gesät werden. Im Topf braucht er 10 cm Abstand zu den Nachbarspflanzen. mehr

Düngen

Neu gekaufte Universal- oder aufbereitete Erde erhält bereits Dünger für die ersten sechs Wochen. 

Bei gesundem Wachstum wird nach ca. sechs Wochen mit Flüssigdünger nach gedüngt. Beim Herbstanbau dünge ich Spinat von Oktober bis Februar überhaupt nicht. Flüssigdünger gebe ich erst wieder,  wenn es langsam warm wird und der Spinat kräftig zu wachsen beginnt.

Pflegen

In Gefäßen braucht Spinat reichlich Feuchtigkeit. Er ist ein Tiefwurzler, deshalb muss durchdringend gewässert werden, so dass auch die tiefen Bodenschichten genug Wasser abbekommen. Trotzdem nicht vergessen: Zu viel Wasser schadet genauso viel wie zu wenig! Im Idealfall ist die Erde immer so feucht wie ein ausgedrückter Schwamm.  Mulchen ist immer eine gute Idee. mehr